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Ein Weg der Literaturin Thomas Manns Novelle Tonio Kröger
초록
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In Thomas Manns Novelle Tonio Kröger wird ein Weg der Literatur, der dem Autor ideal scheint, gestaltet. Die Hauptperson Tonio Kröger ist ein redegewandter junger Mann. Das bestätigt auch Hans Hansen, der Tonios Freund und von Tonio geliebt wird, er habe “eine Gewandtheit des Mundes, die Tonio befähigte, schwierige Dinge auszusprechen” (276). Tonio schreibt Gedichte. “Dieses, daß er ein Heft mit selbstgeschriebenen Versen besaß, war durch sein eigenes Verschulden bekanntgeworden und schadet ihm sehr, bei seinen Mitschülern sowohl wie bei den Lehrern.” (274) Denn die zeitgenössische dekadente Kunst steht in Opposition zum bürgerlichen Leben. Einerseits beneidet Tonio die guten Schülern, die die Lehrer nicht komisch finden, keine Verse machen und nur Dinge denken, die man eben denkt und die man laut aussprechen kann. Aber andererseits macht er nicht den Versuch, zu werden wie die guten Schülern. Tonio ist darüber enttäuscht, daß im plumpen und niedrigen Dasein auf der Erde “die lautere und keusche Flamme seiner Liebe” (288) nicht lange dauern kann und nach einer Weile erlöschen müßte. Nachdem die alte Familie der Kröger abgebröckelt und zersetzt worden ist, gibt er sich ganz der Macht des Geistes und Wortes hin, “die ihm als die erhabenste auf Erden erschien, zu deren Dienst er sich berufen fühlte und die ihm Hoheit und Ehren versprach, (...), die lächelnd über dem unbewußten und stummen Leben thront” (289). Er hat als Künstler großen Erfolg. “Und schnell ward sein Name, derselbe, mit dem ihn einst seine Lehrer scheltend gerufen hatten (...), zu einer Formel, die Vortreffliches bezeichnete.” (291) Aber weil Tonio einerseits ein “bürgerliches Gewissen” (337) hat, besonders weil er das Leben liebt, ist er in der zeitgenössi- schen dekadenten Kunst nicht daheim. Andererseits versuchen die Bürger, ihn zu verhaften. Daher ist er in keiner der beiden Welten daheim. Die zeitgenössische dekadente Kunst lehnt das Leben ab. Daher ist es mit dem dekadenten Künstler aus, “sobald er Mensch wird und zu empfinden beginnt” (296). Und er liebt sogar das Leben. Aber Tonio hat den festen Glauben, daß diese seine Bürgerliebe zum Menschlichen, Lebendigen und Gewöhnlichen aus einem Literaten einen Dichter machen kann. Daher kann er seiner Freundin Lisaweta Iwanowna versprechen, er werde Besseres machen, als er bisher getan hat. Erst jetzt betritt er den Weg zur seiner Meinung nach idealen Literatur. Zwar kann man daraus nicht schließen, dieser Weg sei der einzige rechte Weg der Literatur, aber in dieser Novelle konnte ich feststellen, daß Literatur ‘die Literatur für das Leben’ sein müßte, sofern sie ins Leben eingebettet ist.
목차
2. 삶에 대한 복수로서의 문학
2.1. 삶과 예술의 관계
2.2. 삶의 한계
2.3. 삶을 등진 예술가 토니오 크뢰거
3. 삶을 위한 문학
3.1. “길 잃은 시민” 토니오의 고뇌
3.2. 삶을 사랑하는 토니오의 약속
4. 맺음말
참고문헌
Zusammenfassung
