초록
영어
Glauben und Wirklichkeit sind zwei Bereiche, aus denen sich die Identität des christlichen konstituiert. Der Glaube ist in der Wirklichkeit zu atmen. Dies bedeutet, daβ der 'Glaube an Jesus' und 'das Leben wie Jesus' miteinander harmonisiert werden. Die Krise des christlichen Lebens und der Kirche beginnt also mit der Lücke zwischen Glaube und Wirklichkeit. Das ganze Leben der Christen soll ein Gottesdienst sein, damit Glaube und Wirklichkeit aufeinander bezogen werden kann. Die Gemeinschaft zwischen Gott und Menschen im Gottesdienst bestimmt das Wirklichkeitsleben des Christen. Der Segen und die Freundschaft, die wir mit Gott erleben, haben Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Deshalb sollen wir danach streben und erleben es auch, daβ jeder Bereich unseres alltäglichen Lebens immer mehr von unserem Christsein geprägt ist. Menschlicher Verhältnis zur Welt ist nicht bloβ die Folge, sondern es ist die andere Seite seines Gottesverhältnisses. Indem man die Welt versteht, versteht er sich selbst in seiner Weltlichkeit coram Deo. Diese Gemeinschaft zwischen Gott und Menschen kommt zuerst im Gottesdienst zum Ausdruck. Diesbezüglich bedeutet Arbeit Gottesdienst im Alltag der Welt bzw. im Dienst am Nächsten. Wenn die Arbeit zum alltäglichen Werk erklärt wird, so hat sie eine theologische Begründung. Das Arbeitsgebot ist die Weise, die Gott-Mensch-Beziehung auf der Ebene des Handelns zu konkretisieren und zu aktualisieren. In seiner Arbeit entspricht der Mensch dem schaffenden Gott. Der schöpferische Gott findet seine Entsprechung im arbeitenden Menschen. Damit enthält Arbeit für den Menschen nicht nur Leistungswert, sondern auch Seinswert. Sonntag und Alltag können durch Arbeit als Gottesdienst unauflöslich zusammengehört werden. Es wird immer wieder betont, daβ nach christlicher Auffassung die Arbeit ihr Ziel in der Ruhe hat, in dem Sinne daβ Schöpfung auf den Sabbath zielt. Wir haben Muβe, um zu Arbeiten. Der Gegensatz von Arbeit und Ruhe existiert für die christliche Theologie nicht. In Arbeit und Ruhe nimmt der Mensch auf seine Weise am schöpferischen Weltprozeβ und an der Freude des Schöpfers teil. Der Sabbath unterbricht die Arbeit nicht nur. Die Arbeit wird vielmehr vom Sabbath her verstanden und bestimmt. Deswegen kann er arbeiten, nicht nur aus der Ruhe heraus, die er sozusagen hinter sich hat, sondern auch in der Ruhe, an der er teilhat. Arbeit und Muβe, Sonntag und Alltag werden insofern vereinigt, als Schöpfung und Sabbath nicht aufeinander geteilt werden können.
목차
II. Arbeit als Gottesdienst
III. Die ethische Bedeutung des Sonntags
IV. Dialektik von Sonntag und Alltag im Hinblick auf Gottesdienst
V. Dialektik von Sonntag und Alltag im Hinblick auf Arbeit
VI. Das Arbeitsethos der Bibel und der Tradition
VII. Schluβbetrachtung
Bibliography
Abstract
