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칸트의 코페르니쿠스적 전회와 이성의 이질성 문제

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Die kopernikanische Wende und Heterogenität der Vernunft bei Kant

박종식

대동철학회 대동철학 제18집 2002.09 pp.235-260
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초록

영어

Es handelt sich in dieser Arbeit um die kopernikanische Wende, Ding an sich und die Differenzierung der Vernunft in Kants Philosophie. Damit Metaphysik endlich den Rang einer Wissenschaft erlangt, schlägt Kant für sie ebenfalls eine Revolution der Denkart vor, die wie im Fall der Naturwissenschaft das erkennende Subjekt in eine schöpferische Beziehung zum Objekt bringt. Kant versteht seinen Vorschlag als Hypothese, als ein Experiment der Vernunft, das sich durch seinen Erfolg rechtfertigt. Seine Transzendentalphilosophie beansprucht keineswegs für sich Unfehlbarkeit. Nur geschieht die Widerlegung transzendentaler Denkentwürfe nicht mit den Mitteln empirischer Wissenschaften. Da es sich um Gedankenexperimente der Vernunft handelt, können sie sich nur an der Vernunft bewähren oder aber an ihr scheitern. Dieses Experiment der Vernunft ist die kopernikanische Revolution(Wende).
Kant begründet vor allem eine neue Stellung der Subjekts zur Objektivität. Die Erkenntnis soll sich nicht länger nach dem Gegenstand, sondern der Gegenstand nach unserer Erkenntnis richten. Kants Revolutiion der Denkart verlangt, daß sich die menschliche Vernunft aus Befangenheit in dieser natürlichen Perspektive, dem erkenntnistheoretischen Realismus, befreit. Die zur objektiven Erkenntnis gehörende
Notwendigkeit und Allgemeinheit, behauptet er, stammen nicht aus den Gegenständen; sie verdanken sich dem erkennenden Subjekt. Allerdings sagt Kant nicht, die objektive Erkenntnis hänge von der empirischen Konstitution der Subjekts ab. Untersucht werden die erfahrungsunabhängigen Bedingungen objektiver Erkenntnis, die in der vor-empirischen Verfassung der Subjekts liegen. Kants kopernikanische Revolution
besagt, daß die Gegenstände der objektiven Erkenntnis nicht von selbst erscheinen, sondern vom transzendentalen Subjekt zur Erscheinung gebracht werden müssen. Sie sind daher nicht länger als Dinge, die an sich bestehen, sondern als Erscheinungen anzusprechen.
Für Kant zerfällt die Philosophie in zwei Hauptteile. Während die theoretische Philosophie die Gesetzgebung durch die Naturbegriffe des reinen Verstandes untersucht, erörtert die praktische Philosophie die Gesetzgebung durch die Freiheitsbegriffe der reinen Vernunft. Natur und Freiheit, sinnliche und moralische Welt, dürfen aber nicht unverbunden nebeneinander stehen; denn der Freiheit ist es aufgegeben, sich in der Sinnenwelt darzustellen. Um die Kluft zwischen der natürlichen und moralischen Welt zu überwinden, ist eine Vermittlung zwischen beiden gesucht. Kant begreift die Urteilskraft als Mittelglied zwischen dem Verstand und der Vernunft. Aber Lyotard hat die Heterogenität zwischen der verschiedenen Vernunftsvermögen, Verstand, Vernunft und Urteilskraft in Kants Philosophie gefunden.
Lyotard erkennt Vorbilder postmodernen Denkens in Kant, in dessen Unterscheidung von Vernunftform.
Lyotards Postmodernismus gründet sich auf die Differenzierung von Rationalitätstypeen bei Kant.

한국어

칸트는 코페르니쿠스적 전회를 통해서 인식 가능한 영역과 인식 불가능한 영역을, 즉 현상과 물자체의 영역을 구분한다. 물자체는 인식 주관주의라는 입장을 천명한 코페르니쿠스적 전회라는 사고실험의 필연적 결과이다. 전회는 인간 이성의 무한성을 주장하는 전통적 형이상학에 대한 비판이면서 동시에 인간의 유한성에 대한 겸허한 인정이다. 칸트는 전회라는 이성실험을 통해서 인식의 영역에 한계를 그음으로써 도덕과 종교 및 미학의 영역을 보호할 수 있게 된다. 만약 모든 것이 인식의 대상이 된다면 오직 하나의 담론 영역 즉 참과 거짓의 담론 영역만이 존재하게 될 것이다. 그렇게 되면 인간을 인간답게 만들어주는 자유의 영역은 존재할 수 없다. 사실상 논리 실증주의의 테제인 검증 가능성이라는 기준은 결국 도덕과 종교와 미학의 영역을 무의미한 영역으로 몰아내고 과학을 최고의 심급으로 인정한다.
칸트는 총체적 이성주의의 이와 같은 귀결을 예상한 것처럼 이미 이성의 영역 구분을 분명하게 제시했다. 이러한 칸트의 이성 능력의 상이한 영역 구분으로부터 자신의 철학적 모티브를 제공받은 이가 료따르이다.
료따르는 􌋢포스트모던적 조건􌋣에서 각 담론 영역의 다양성과 이질성을 강조하면서 과학 담론의 최고 심급으로서의 역할을 부정한다. 과학이 근거하고 있는 메타 이론이 정당성을 상실했기 때문에 과학도 더 이상 최고 심급으로서의 역할을 할 수 없다. 이와 마찬가지로 과학적 담론이 이제까지 다른 다양한 담론에 가해온 억압은 더 이상 정당화될 수 없으며, 각 담론 영역의 독자성과 공약 불가능성을 인지하고 활성화해야 한다고 주장한다. 료따르는 이와 같이 칸트의 이성 구분인 이론 이성, 실천 이성, 판단력의 각 담론 영역인 과학, 도덕, 미학은 그 자체로 다른 영역에 의해서 평가될 수 없으며, 이에 대한 침해는 곧 테러 행위와 같다고 주장한다. 우리는 여기서 칸트 철학이 지닌 포스트모던적 특성을 발견할 수 있다. 그러나 칸트는 이성 영역들 사이의 상호 이행 가능성을 주장함으로써 여전히 근대적 이성주의에, 그리고 주관적인 합목적성에 근거해서 두 영역을 연결시키고자 함으로써 주체 중심주의의 사고 방식에서 완전히 벗어나지 못했다고 비판받는다. 칸트가 수행한 담론 영역의 구분과 이질성에 대한 인정은 전체성과 획일성이 과학기술과 자본주의라는 이름으로 지배하는 오늘날에 많은 시사점을 던져둔다.

목차

요약문
 1. 머리말
 2. 칸트의 비판 철학과 이성의 구분
 3. 코페르니쿠스적 전회와 사고실험
 4. 물자체 개념과 이성 영역의 구분
 5. 칸트 미학에 대한 료따르의 해석
 6. 결론
 참고문헌
 Zusammenfassung

저자정보

  • 박종식 Park, Jong- Sik. 부산대학교 철학과 강사

참고문헌

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