초록 열기/닫기 버튼
Diese Arbeit geht von dem Begriff Erlebnis Gerhard Schulzes aus, dessen Buch „Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart“ im Jahr 1992 zum ersten Mal erschien und wiederholt gedruckt wurde. Heute wird der Text als moderner Klassiker der Soziologie betrachtet. In der traditionellen Sozialstrukturanalyse der Soziologie dominierten Klassen- und Schichtentheorien. Dagegen treten bei Schulze Begriffe wie ,Lebensstil’ und ,soziale Milieus’ in Erscheinung. Schulze stellt in seinem Buch einen Wandel der fundamentalen sozialen Semantik fest, die sich ab Ende der 1980er Jahre immer deutlicher abzeichnete. An die Stelle von dem außenorientierten Handeln wird nach der Auffassung Schulzes ein innenorientiertes Handeln gesetzt. Das erste entspricht der ökonomischen Semantik, deren Ziel die Sicherung des eigenen Überlebens ist. Beim zweiten geht es um die Frage, wie man durch Manipulation der äußeren Umstände innere Wirkungen erzielen kann. In diesem Fall geht es um den Spaß am Leben. Was sind die Hauptgründe für die Entwicklung der Erlebnisgesellschaft? Die Vermehrung der Möglichkeiten wird von Schulze genannt: Angebote, Nachfragekapazität, Zugänglichkeit, Gestaltbarkeit der Welt. Nach dem Maßstab von Schulze betrifft die Erlebnisgesellschaft einige westliche Länder, die sich bereits von der Armutsgesellschaft befreit haben und eine Wohlstandsgesellschaft errichten konnten. Trotzdem zeichnet sich das innenorientierte Handeln in den Ländern ab, die keine Vorbedingungen der Erlebnisgesellschaft erfüllt haben. Diese Arbeit zielt darauf, zu untersuchen, wie man zur Erlebnisrationalität geführt wird. Andreas Reckwitz untersucht das Subjektmodell von der bürgerlichen Moderne zur Postmoderne. Besonders richtet er seine Aufmerksamkeit in der Analyse der Avantgardebewegungen auf das transgressive Subjekt, dessen Handeln innenorientiert ist. Es überschreitet seine bisherigen Grenzen des Erlebens und Handelns. Hierbei stellt sich die Frage, womit das Subjekt zur Grenzüberschreitung geführt wird. In Verbindung damit untersucht diese Arbeit die Technik, die hier als ,Metropolis’ und das Medium ,Film’ vertreten wird. Für das Kennzeichnen der modernen Gesellschaft spielen zwei Elemente eine entscheidende Rolle, von denen das innenorientierte Handeln des Subjekts abgeleitet wird. In Verbindung damit macht die vorliegende Arbeit auf die Eventkultur aufmerksam. Als Beispiel dafür wird die Love Parade aufgrund der vier Erlebnisdimention der Eventkultur von Opaschowski untersucht.
Diese Arbeit geht von dem Begriff Erlebnis Gerhard Schulzes aus, dessen Buch „Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart“ im Jahr 1992 zum ersten Mal erschien und wiederholt gedruckt wurde. Heute wird der Text als moderner Klassiker der Soziologie betrachtet. In der traditionellen Sozialstrukturanalyse der Soziologie dominierten Klassen- und Schichtentheorien. Dagegen treten bei Schulze Begriffe wie ,Lebensstil’ und ,soziale Milieus’ in Erscheinung. Schulze stellt in seinem Buch einen Wandel der fundamentalen sozialen Semantik fest, die sich ab Ende der 1980er Jahre immer deutlicher abzeichnete. An die Stelle von dem außenorientierten Handeln wird nach der Auffassung Schulzes ein innenorientiertes Handeln gesetzt. Das erste entspricht der ökonomischen Semantik, deren Ziel die Sicherung des eigenen Überlebens ist. Beim zweiten geht es um die Frage, wie man durch Manipulation der äußeren Umstände innere Wirkungen erzielen kann. In diesem Fall geht es um den Spaß am Leben. Was sind die Hauptgründe für die Entwicklung der Erlebnisgesellschaft? Die Vermehrung der Möglichkeiten wird von Schulze genannt: Angebote, Nachfragekapazität, Zugänglichkeit, Gestaltbarkeit der Welt. Nach dem Maßstab von Schulze betrifft die Erlebnisgesellschaft einige westliche Länder, die sich bereits von der Armutsgesellschaft befreit haben und eine Wohlstandsgesellschaft errichten konnten. Trotzdem zeichnet sich das innenorientierte Handeln in den Ländern ab, die keine Vorbedingungen der Erlebnisgesellschaft erfüllt haben. Diese Arbeit zielt darauf, zu untersuchen, wie man zur Erlebnisrationalität geführt wird. Andreas Reckwitz untersucht das Subjektmodell von der bürgerlichen Moderne zur Postmoderne. Besonders richtet er seine Aufmerksamkeit in der Analyse der Avantgardebewegungen auf das transgressive Subjekt, dessen Handeln innenorientiert ist. Es überschreitet seine bisherigen Grenzen des Erlebens und Handelns. Hierbei stellt sich die Frage, womit das Subjekt zur Grenzüberschreitung geführt wird. In Verbindung damit untersucht diese Arbeit die Technik, die hier als ,Metropolis’ und das Medium ,Film’ vertreten wird. Für das Kennzeichnen der modernen Gesellschaft spielen zwei Elemente eine entscheidende Rolle, von denen das innenorientierte Handeln des Subjekts abgeleitet wird. In Verbindung damit macht die vorliegende Arbeit auf die Eventkultur aufmerksam. Als Beispiel dafür wird die Love Parade aufgrund der vier Erlebnisdimention der Eventkultur von Opaschowski untersucht.
키워드열기/닫기 버튼
Erlebnisgesellschaft, Erlebnisrationalität, Eventkultur, Die Love Parade